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Cornhole World Cup 2026

Der Cornhole World Cup 2026 in Poreč, Kroatien, bot einmal mehr die grosse Bühne für die besten Spielerinnen und Spieler der Welt.

Am 4. September trat auch das Team Schweiz an, bestehend aus Captain Daniela Kaser von Cornhole Lausanne, Roger Schnellmann und Michi Matter von den Argovia Mole Baggers, Sven Schellenberg und Pirmin Schneider von 621Cornhole sowie Peter Oesch von den Wolves Oberlangenegg.

Ein Team, das aus verschiedenen Regionen und Vereinen kommt, aber in Poreč als geschlossene Einheit auftrat. Ein herzliches Dankeschön an alle Spieler:innen für ihren Einsatz und ihren Willen, die Schweiz auf der internationalen Bühne zu vertreten.

Die Auslosung meinte es nicht gut mit der Schweiz. Gruppe B, bestehend aus Slowenien, Frankreich, Australien, Österreich und der Schweiz, wurde schon im Vorfeld als „Todesgruppe“ bezeichnet. Und tatsächlich zeigte sich schnell, warum. Slowenien sollte später Vizeweltmeister werden, Frankreich gehört seit Jahren zu den stärksten Teams und Österreich bringt enorme Erfahrung mit. Die Schweiz kämpfte in jedem Spiel, zeigte Moral und Zusammenhalt, doch die Gegner waren in der Gruppenphase zu stark. Alle Gruppenspiele gingen verloren, und damit führte der Weg direkt ins Level 2, den unteren KO‑Baum.

Dort begann jedoch die eigentliche Schweizer Geschichte. Im ersten KO‑Duell gegen Dänemark zeigte das Team eine klare Reaktion. Die Schweiz spielte fokussiert, ruhig und mit neuer Energie. Der Sieg war nicht nur sportlich wichtig, sondern auch Emotional 😅. Direkt danach folgte das Duell gegen Grossbritannien, und die Schweiz doppelte nach. Mit Selbstvertrauen, Teamgeist und präzisem Spiel holte sie den zweiten Sieg in Serie und stand plötzlich im Level‑2‑Finale. Dort wartete das Team „Rest of the World“, eine starke Truppe aus Spieler:innen von 4 unterschiedlichen Nationen. Die Schweiz verlor dieses Duell mit 3:0, sicherte sich Platz 13 und schloss den World Cup versöhnlich ab.

Der Blick aufs Podest: Weltmeister wurde das Team USA vor Slowenien. Deutschland zeigte ein wahnsinns Comeback gegen Kanada und sicherte sich mit einem 2:1 Sieg den dritten Platz.

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