Schweiz früh out – Kroatien Europameister
In der Vorrunde konnten die erwarteten Siege gegen Serbien und Norwegen eingefahren werden. Besonders erfreulich war der überraschende Erfolg gegen Frankreich, der die Schweiz kurzzeitig ins Rampenlicht rückte. Gegen die starken Mannschaften aus Deutschland und Kroatien setzte es hingegen Niederlagen ab, wodurch die Ausgangslage für die K.-o.-Phase erschwert wurde.
Im Achtelfinale traf das Team um Captain Roland Hauri auf die Slowakei. Trotz kämpferischem Einsatz musste sich die Schweiz geschlagen geben und schied damit bereits in der ersten Runde aus, was angesichts der guten Vorrundenleistungen als Enttäuschung empfunden wurde.
Den Titel holte sich Kroatien, das im Finale Frankreich bezwang und sich verdient zum Europameister krönte. Frankreich konnte sich mit dem zweiten Platz trösten. Für die Schweiz bleibt die Erkenntnis, dass sie mit einzelnen Überraschungen durchaus mithalten kann, aber gegen die Topnationen noch ein Stück Arbeit vor sich hat.